Projekt „Wiesenvogelschutz und Prädatorenbejagung auf Eiderstedt"

 

Hintergrund:
Die Wiesenvogelbestände in Deutschland sind derzeit hochgradig gefährdet. Die Populationen der Wiesenvögel sind in den letzten Jahrzehnten sehr stark zurückgegangen. Besonders betroffen ist die Uferschnepfe, in Schleswig-Holstein treten Uferschnepfen fast ausschließlich in Küstengebieten entlang der Nordsee auf. Auf Eiderstedt sind neben der Uferschnepfe insbesondere der Kiebitz, der Austernfischer und der Rotschenkel betroffen.
Viele Veränderungen in der Landschaft spielen dabei Rolle. Eine der Konsequenzen der veränderten Landnutzung ist die Zunahme der Prädatoren wie z.B. der Rotfuchs.
 
   Vulpes vulpes

  
Projekt:
Im Rahmen des Projektes soll die Prädatorenbejagung auf Eiderstedt intensiviert werden. Aus diesem Grund wurden seit 2012 auf Eiderstedt ca. 250 Fallen (Kastenfallen und Betonrohrfallen) installiert. Diese Fallen sind flächendeckend auf alle Hegeringe der Halbinsel verteilt und werden entsprechend der Jagdzeiten betrieben und ggf. auch umgesetzt.
Diese Intensivierung der Bejagung ist notwendig, um die Jagdstrecken auf hohem Niveau zu halten.

Das Projekt hat vorläufig eine Projektlaufzeit bis 2016. Allerdings wird angestrebt die Maßnahmen langfristig beizubehalten.
 

Streckenentwicklung alleArten2006-2013
   KJS Raubwild 001